Beschreibung
Green Planet – Kaffee aus Honduras
Marcala ist eine der bekanntesten Kaffeeanbauregionen von Honduras. Sie liegt in der bergigen Sierra de Montecillos, wo der Kaffee zwischen 1.200 und 1.800 Metern über dem Meeresspiegel wächst, fast immer auf kleinen Familienbetrieben und im Schatten.
Planeta Verde ist 1.600 Meter entfernt und führt zu Karla Patricia Portillo, Sie gehört der dritten Generation einer Kaffeebauernfamilie an. Ihre Großeltern und Eltern betrieben Kaffeeanbau auf traditionelle Weise; 2020 beschloss sie, einen Teil der Produktion auf Spezialitätenkaffees zu konzentrieren und zu erforschen, was die Farm und die verschiedenen Sorten leisten könnten, wenn die Anbaumethoden optimiert würden.
Für diese Mikrocharge arbeiten Sie mit Parainema und Icatú, Zwei Sorten wurden aufgrund ihrer guten Anpassungsfähigkeit an die Bedingungen der Farm ausgewählt. Die Kaffeeplantage steht nicht allein: Sie koexistiert mit Guamobäumen, Avocados, Sapotes, Pfirsichen, Orangen und Nutzhölzern.
Die Guamo-Bäume spenden Schatten und locken in ihrer Blütezeit Bienen und andere Bestäuber an. Auch Spechte, Eichhörnchen, Kaninchen und Agutis sind häufig auf der Farm anzutreffen. Karla beschreibt dies als Teil ihres Produktionsprozesses, nicht als zusätzliche Geschichte rund um den Kaffeeanbau.
Honduranischer Kaffee, hergestellt mit anaerobem Honigverfahren
Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen einem Honigverfahren mit anaerober Fermentation unterzogen. Dieses Verfahren erhält einen Teil des Fruchtfleisches während des Trocknungsprozesses und fügt eine kontrollierte Fermentationsphase hinzu, bevor der Prozess abgeschlossen wird.
In diesem Fall ergänzt die Verarbeitung den Kaffeeanbau auf einer Farm in 1.600 Metern Höhe, der aus zwei bestimmten Sorten und einer im Schatten kultivierten Parzelle stammt. Es geht nicht nur darum, nach der Ernte eine Technik anzuwenden, sondern die Verarbeitung in die bereits geleistete Feldarbeit zu integrieren.
Planeta Verde ist daher ein honduranischer Kaffee, der mit einem bestimmten Ort und einer bestimmten Produzentin verbunden ist: Marcala im Departamento La Paz und Karla Patricia Portillo. Es handelt sich um eine Mikrolot-Mischung aus Parainema und Icatú, die den Wandel eines Familienbetriebs hin zu Spezialitätenkaffee widerspiegelt, ohne dabei die seit Generationen angewandten traditionellen Anbaumethoden aufzugeben.


